Veranstaltungen

Der Martinstag

FOTO: Udruga vinara i vinogradara Peharček Ivanec
FOTO: Udruga vinara i vinogradara Peharček Ivanec

 

Das Fest des Heiligen Martin in Ivanec, einem außergewöhnlich weinreichen Gebiet mit einer langen Geschichte des Weinbaus, hat Wurzeln, die tief in die vergangenen Jahrhunderte zurückreichen. Der Weinbau wird in Ivanec bereits seit dem 15. Jahrhundert betrieben. Konkret stammen die ersten Aufzeichnungen über den Weinanbau aus dem Jahr 1573, als 443 Weinberge und eine beeindruckende Produktion von 770 Eimern Wein dokumentiert wurden. Jeder Weinliebhaber weiß, dass das Martinsfest ein alter Volksbrauch der Taufe des Mosts in jungen Wein ist, der gemäß dem römisch-katholischen Kalender am 11. November gefeiert wird.

Da dieses Fest seit jeher mit dem Genuss von jungem Wein verbunden ist, entstand in den weinreichen Regionen Europas die Tradition der Taufe des Mosts, begleitet von reich gedeckten Tafeln. In Kroatien ist diese Tradition besonders in den nordwestlichen Weinanbaugebieten ausgeprägt.

Das ist der Tag, an dem nach Brauch die Gans zum Braten vorbereitet und der junge Wein getauft wird. Das Fest des Heiligen Martin hat eine tief verwurzelte symbolische Bedeutung im Volksglauben, die in vielen Teilen der Welt präsent ist. Dieses Fest markiert das Ende der Feldarbeiten im Spätherbst und den Beginn des Winters.

In einigen Kulturen markiert das Fest des Heiligen Martin auch den Abschluss der Feierlichkeiten zu Allerheiligen. Mit einem Schluck jungen Weins, während die späte Herbstsonne golden über die Hänge von Ivanec scheint, klingt der Genuss eines guten Tropfens und der köstlichen Speisen aus der Region Ivanec nach einer hervorragenden Idee für ein Wochenende!