Die „Trebitva“, auch bekannt als Maisabblättern, ist ein vergessener alter Brauch, der mit der Maisernte verbunden ist. Nachdem der Mais geerntet wurde, brachte man ihn zu einer Scheune oder einem ähnlichen Ort, wo sich abends die ganze Gemeinschaft versammelte, insbesondere junge Männer und Frauen.
Bei Gesang und Geselligkeit verging die Zeit des Blätterns schnell, und die Jugendlichen freuten sich auf den Moment, in dem das Licht ausging und das sogenannte „Ezdenje“ begann – eine spielerische Zeit des Umherrollens und Werfens in den Blättern, um gegenseitige Zuneigung auszudrücken. Der Gastgeber schaltete anschließend das Licht wieder ein, um das Ende des „Ezdenje“ zu markieren und die jungen Leute mit leckeren Kastanien und erfrischendem Most zu belohnen.
Dieser fast vergessene Brauch lebt heute nur noch in den seltenen organisierten „Trebitva“-Veranstaltungen fort, die von der „Gesellschaft der Freunde der Volksbräuche Maska“ mit besonderer Sorgfalt und Liebe zur Tradition organisiert werden.